Magenbypass,  Endokrinologe

Magenbypass – Endokrinologe

Für den Magenbypass muss man vorher auch zum Endokrinologen. Doch was ist das für ein Arzt und warum muss ich dahingehen? Ich möchte kurz aufklären was der Arzt macht, wozu der da ist und wie oft ich dahingehen muss. Ich habe auf meinen anderen Blog schon was geschrieben, aber möchte hier das Thema auch aufgreifen und vielleicht ist das für euch ja auch interessant.

Beim Gespräch im Adipositas Zentrum bekommt man ja eine Liste mit, was für Untersuchungen wichtig sind, wo man Termine machen kann. Das heißt die arbeiten mit den Ärzten zusammen. Man kann auch andere Suchen, aber am Ende ist nur wichtig das es ein Facharzt ist, der auch ein Gutachten erstellt und weiß, was er tun muss.

Endokrinologe – Was für ein Arzt ist das?

Endokrinologe ist ein Arzt, der eine Lehre gemacht hat, der inneren Sekretion, wie Blut schwimmen. Der Beschäftigt sich mit unseren Hormonen, die durch das Blut schwimmen. Diese werden von einer Drüse ausgeschüttet und gehen dann wie durch ein Straßensystem durch das Blut und legen irgendwo an einer anderen Zelle sich an und erzeugen dort ein Signal.

Wir haben viele Hormone im Körper. Das sind die Schilddrüse, die das Schilddrüsenhormon ausschütten, dass dann zu anderen Organen wandert wie die Herzzellen, Muskelzellen und Hirnzellen. Davon bekommen wir Menschen dann genug Energie und Signale. Das ist wie ein Dominoeffekt und das ist dann die Endokrinologie, die Lehre der Hormone des Stoffwechsels.

Der Endokrinologe untersucht seine Patienten gründlich, ob jetzt wegen Schilddrüsenerkrankungen, Störungen vom Stoffwechsel an den Knochen, Störungen von unseren anderen Drüsen aber auch wenn nicht genug Testosteron gebildet wird, ist man dort gut aufgehoben. Störungen der Hirnanhangsdrüsen, Vitamin und Mineralmangel wird dort gründlich untersucht und auch festgestellt und dann wird eine Therapie ausgearbeitet.

Zu den Untersuchungen gehört auch eine gründliche Blutuntersuchung, dann eine Speicheluntersuchung, eine körperliche Untersuchung und eine Befragung durch den Arzt. Bei der körperlichen Untersuchung wird sich alles genau angeschaut, auch die Haut. Mittels eines Ultraschalles wird aber bei bedarf auch die Knochendichte gemessen. In dem Gespräch wird nach Krankheiten und Beschwerden gefragt, die man hat, wann und wie das angefangen hat und welche anderen Begleitkrankheiten man hat. Es wäre ideal, wenn man Arzt und Krankenhausberichte mit dabeihat, damit er sich das anschauen kann. Für diese Untersuchungen, gerade bei der ersten sollte man sich schon 2 Stunden Zeit nehmen. Damit keiner unter Druck gerät. Auswertungen bekommt man dann zugeschickt, genauso wie der Hausarzt. Auch was bei der Blutuntersuchung rausgekommen ist und welche Therapie vorgeschlagen wird.

Man wird dort auch weiter in Behandlung bleiben, als Vor- und Nachsorge gerade nach einen Magenbypass wird man dort öfters hinfahren. Gerade um auch die Kontrolle zu behalten wegen den Vitamin- und Mineralmangel, die man bekommen kann.

Besuch beim Endokrinologen – Warum für Magenbypass?

Nun fragt man sich natürlich, warum muss ich zu diesem Arzt, wenn ich einen Magenbypass haben möchte? Ehrlich ich wusste das vor der Erklärung auch nicht, kannte nicht mal einen. Es wird in der Untersuchung alles Gründlich untersucht, man wird mit einem großen Fragebogen zu allen Krankheiten befragt. Dann wird besprochen was man Plant und vorhat, es wird erklärt was er genau untersucht und warum die Blutuntersuchung gemacht wird. Dann das es auch einen Speicheltest gibt, und wie man den macht. Das dienst, um abzuklären das es keine Hormonelle Krankheit gibt, warum der Magenbypass nicht zugestimmt werden kann.

Es werden dann aber alle Werte kontrolliert. Also die Hormone, Eisen- und Nierenwerte, dann die Schilddrüse wird untersucht und was eben auch wichtig ist wie das mit den Vitaminen und Mineralien aussieht. Wenn man einen Mangel hat, bekommt man im Bericht gleich die Anweisungen, was man nehmen muss, damit der Speicher wieder aufgefüllt wird.

Diese Untersuchungen werden auch nach der Operation gemacht, und zwar alle 3 Monate im ersten Jahr. Durch den Magenbypass kann man nun anders Essen und kann damit nicht mehr alle Nährstoffe und Vitamine aufnehmen und braucht so das durch die Einnahme von verschiedenen Vitaminen. Damit es zu keiner Mangel kommt. Durch die Untersuchungen sieht man das und kann so rechtzeitig gegensteuern. Aber der Arzt sieht auch sonst, wenn es Probleme gibt und ist auch mit dem Magenbypass gut informiert.

Einplanen sollte man mindestens 3 Monate für den Arzt, bis man einen Termin bekommt und bis dann die Ergebnisse von der Blutuntersuchung da sind. Das sollte man für seine Operation gut einplanen.

Kosten sind eigentlich keine, wird von der Krankenkasse übernommen. Man muss nur eine Überweisung haben.

Zum Verfolgen

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