Meine Geschichte

Jahresrückblick ins Jahr 2020

Mein Jahresrückblick auf 2020, dazu gehören meine Höhen und Tiefen, die ich erlebt habe. Und ich habe sehr vieles erlebt und nach dem ersten Schock meinen neuen Anfang und dann kam Corona. Jeden hat es getroffen und mich hat es im Gesundheitlichen getroffen, ohne das eigentlich jemand was dafürkann. Aber das kommt gleich in meinen Rückblick vor.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge für uns alle das neue Jahr 2021 besser werden und es allen weiter gut geht. Passt auf euch auf und auf einen guten Austausch.

Jahresrückblick ins Jahr 2020

Januar: Das Jahr hat nicht gut angefangen. Ich habe erfahren, dass ich schwere „Schlafapnoe“ habe und jetzt das Ergebnis schwarz auf weiß habe. Ich wusste, dass ich nicht gut schlafe, neben Schlafstörungen auch keinen guten Schlaf habe. Dann habe ich sehr schlimme Atemnot bekommen und wurde ins Krankenhaus gebracht für meine Operation zum Magenbypass. Dort haben wir angefangen, eine Therapie zu machen und das über Wochen. 800 kcal. Am Tag zu essen und viele Untersuchungen und Physiotherapie, dass ich etwas auf die Beine komme. Am Ende konnte ich schon mit viel Kraftaufwand 20 Schritte gehen. Der Termin zog sich hin wegen der OP, noch war es zu risikoreich.

Februar: Es wurden Gespräche geführt, das Gewicht ging runter. Ich hatte zum Glück meinen Mann im Krankenhaus. 9 Wochen waren das am Ende und das ist eine lange Zeit. Ich bekam mein Beatmungsgerät für die Nacht und musste ab jetzt damit schlafen. Kein angenehmes Gefühl, immer einen Druck durch die Beatmung und vor allem war alles danach ausgetrocknet. Ich habe viele Vitamine bekommen und Aminosäuren zur Unterstützung für das Gewicht. Und dann kam mein Tag, der OP-Termin stand. 29. Februar 2021 und ich habe den Tag gut überstanden.

März: Ich war operiert und wurde dann nach Hause entlassen. Das Krankenhaus wollte, dass ich gehe. Corona kommt und wir haben dort erlebt, wie alle geschult wurden. Aber mir war es recht und dann ging es heim. Doch auch wenn ich glücklich war, ich kam nicht auf die Beine. Die Physis wollte wegen Corona nicht mehr kommen und hinfahren ging nicht. Kann die Treppen nicht gehen. Also allein Üben, was nicht so viel bringt. Ich muss Trinken wieder lernen und habe nicht einmal 800 ml geschafft, was ich durch die Nierenwerte merkte. Mit Notarzt ins Krankenhaus wieder intensiv Station ohne meinen Mann. Corona und Besuchsverbot. Es war dort die Hölle und ich war glücklich, als ich heim kam.

Jahresrückblick

April: Es waren 2 Tage und ich musste wieder in die Notaufnahme. Mein Kreislauf war weg und ich bin den Tod nur knapp entkommen. Dort lag ich 7 Tage auf der intensiven Station und dann etliche Tage auf der normalen und immer noch Besuchsverbot. Doch es ging mir besser und es ging heim. Ich musste lernen, zu Trinken mindestens 1,5 L und mein Eiweiß zu nehmen. Aber leider eben ohne Bewegung und dafür mit Hoffnung auf Besserung. Wir haben immer Angst gehabt vor einen erneuten Krankenhausaufenthalt. Der Schock vom fast Sterben hat sich eingebrannt.

Mai: Das Gewicht geht merklich runter, man sieht es, das alles hängt. Die Beine nehmen Form an und ich merke es auch, dass ich kein Insulin brauche. Das Schlafen geht besser, ich schlafe ein, egal wobei. Das Atmen geht sehr gut, kann wieder auf dem Rücken liegen. Wunden der OP sind gut verheilt ohne große Narben, meine Werte sind ok auch von den Nieren. Trinke jetzt 1,5 L und auch die neue Einstellung der Medikamente sind gut. Blutdruck ist wieder okay. Nachsorge ist auch in Ordnung, nur das mit dem Aufstehen funktioniert nicht. Ich habe immer noch keine Physiotherapie zu Hause und daher müssen wir das allein machen. Ach, und meine Schilddrüsenwerte sind auch besser geworden, muss deutlich niedriger Tabletten nehmen.

Jahresrückblick

Juni: Das Essen klappt besser, auch wenn ich nicht mehr alles vertrage. Ich habe einen Steckbrief zu mir veröffentlicht und auch Bettina zu B12 befragt und ein Interview gemacht. Ich habe viel zu Eiweiß geschrieben und erklärt, was eine Fettleber ist. Gesundheitlich ist es langsam am Steigern und ich habe auch einen anderen Hausarzt der Hausbesuche macht.

Juli: Meine Werte vom Blutabnahmen werden besser und auch meine Blutarmut ist viel besser geworden. Das Gewicht ist um über 30 kg weniger seit Januar und ich bin glücklich drüber. Nur das Bewegen, ich merke immer wieder das meine Muskeln gestärkt werden müssten und dafür tun wir eben alles. Auch vom Bett her, das wir irgendwann das Neue endlich aufbauen können, was etwas höher ist.

August: Ich probiere immer mehr leckere Sachen aus und erlebe auch hier immer mehr Probleme, das ich fast einen Rückfall hatte wegen Schokolade. Das, die mich süchtig macht, genauso immer noch der Geschmack wegen Lakritz. Ich möchte so gerne essen, aber ich verzichte, weil ich nicht mehr Naschen möchte. Eben reine Kopfsache. Sonst neben leckeren Essen und Ausprobieren war es weiter harte Arbeit, das ich mich auf die Beine bekommen möchte.

September: Niko hat Geburtstag und wir haben neben den neuen Essen anderes Proteinpulver zum Testen, was sich gut im Trinken auflösen kann. Sonst klappt das gut in Soßen und Pudding, dass mit den Vitaminen, damit ich die nicht vergesse dank einer App und für das Trinken ich habe mir auch eine App runtergeladen, die mich erinnert und ich habe was zu Trinken mit wenig Kalorien, was mir hilft zum Trinkverhalten. Sonst war es sehr ruhig in diesem Monat, was aber auch guttut.

Oktober: Ich habe Geburtstag und dann auch wieder einen fast Rückfall. Aber ich bin stärker geworden um den Stand zu Halten und bin stolz drüber. Aber es gibt traurige Momente, die mit meiner Gesundheit zu tun hat, dass ich mich nicht bewegen kann, wie ich das möchte. Dann eben das nichts so ist wie früher und Corona ist auch noch da. Aber ich versuche den Kopf hochzuhalten und weiter meine Chance auf Leben zu sehen.

November: Ging es mir mittel. Bauchschmerzen und Dumping sind immer da und dann kommen später Schmerzen dazu. Verdreht und ich konnte mich gar nicht mehr bewegen, Krämpfe in Rücken und Bandscheibe und das so das ich 1 Stunde immer nur geschrieben habe. Dank des Arztes habe ich Schmerzmittel und entkrampfe Mittel bekommen, was sich besserte. Aber ich dachte nie, das es bis Januar gehen wird. Dann kommt noch eine Steifheit im Nacken, dass ich den Kopf gar nicht mehr bewegen kann.

Dezember: Ich habe keine Kraft mehr im Rücken und habe angefangen, das wieder aufzuarbeiten, dass es besser wird. Sonst war der Arzt zufrieden und ich kann mich bis Januar erholen, bis es neue Blutwerte gibt. Wir haben ruhige Weihnachten verbracht und ich habe auch kein Verzichten gehabt, habe ein paar Kekse usw. gegessen, aber ich dachte, es wird schwerer. So war das der Dezember und es kann im Januar nur besser werden.

Das war mein Jahresrückblick 2020.

Zum Verfolgen

11 Kommentare

  • Antje M.

    Toll, dass Du so eisern bist, was das Naschen angeht. Ich habe da immer ganz schön zu kämpfen und Lakritze ist bei mir auch ein Suchtmittel, besonders die von Bülow.
    Ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr und dass Deine Rückenschmerzen verschwinden!

    LG Antje

  • Anja

    Liebe Julia, zunächst wünsche ich dir ein erfülltes und gesundes Jahr 2021!
    Respekt, dass du dich so durchkämpfst. Mit allem, was dazugehört. Höhen und Tiefen, Lichtblicke und Rückfälle. Wie gut, dass dich dein Mann durch diese „Achterbahnfahrt“ begleitet.
    Herzlichen Gruß
    Anja von STADT LAND WELTentdecker

  • Renate

    Da hast Du ja wirklich ein hartes Jahr hinter Dir und mit viel Engagement Lösungen gefunden. Ich wünsche Dir für 2021 nur das Beste. Es wird ganz sicher weiter aufwärts gehen. Dran bleiben!
    LG Renate von Trippics

  • Mo

    Liebe Julia,

    was für ein bewegetes und sehr schwieriges Jahr du hattest! Respekt für deinen Willen durchzuhalten und darum zu kämpfen, dass es dir gesundheitlich besser geht. Ich bin froh, dass du dem Tod entronnen bist und wünsche dir für 2021, dass die Gesundheit immer besser wird und du keine solchen Horrorerlebnisse mehr hast.

    Alles Liebe für dich,
    Mo

  • Miriam

    Liebe Julia,
    Mensch, da hast du ja ein bewegtes Jahr hinter dir. Ich finde es toll, wie du das angegangen bist und damit umgehst. 800 Kalorien am Tag ist echt wenig und das stelle ich mir enorm schwierig vor, da durchzuhalten und nicht Nerven und Kraft zu verlieren. Die OP ist natürlich kein einfacher Eingriff – aber wenn du dann binnen eines halben Jahres 30 Kilo abgenommen hast, ist das auf jeden Fall großartig. Ich drück dir die Daumen, dass es weiter so läuft wie du es dir wünscht – und du den Rückfällen trotzen kannst.
    Liebe Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap

  • Katrin

    Wünsche dir auch ein gesundes neues Jahr.
    Mein Gott, da hast du aber ein tolles Jahr gehabt, mit Höhen und Tiefen. Ich finde es super, dass du so durchgehalten hast, ich wüsste nicht ob ich sowas könnte. Ich wünsche dir alles Gute und bleib stark.
    Herzliche Grüße Katrin

  • Jana

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für das neue Jahr! Du hast schon so viel erreicht, den Rest bzw. dein selbstgesetztes Ziel schaffst du auch. Erst recht mit so liebevoller Unterstützung. Ich glaub an dich, mach weiter so!

    Liebe Grüße
    Jana

  • Sandra Belle

    Guten Abend.
    Was für ein Jahr für dich. Vor allem, dass kurz nach deiner Operation Corona kam. Ich finde es wirklich klasse von dir, dass du dich das getraut hast und dich damit jetzt wahrscheinlich viel besser fühlst. Ich wünsche dir für dieses Jahr alles erdenkliche Gute, Kraft und den Glauben an dich selbst.

    Liebste Grüße,

    Sandra

  • Katharina

    Wow, Julia, das war ja wirklich ein krasses Jahr! Ich kenne Deinen Blog ja erst seit November oder gar Dezember – da blickt man nocheinmal ganz anders auf deine REzepte und Kochbuchvorschläge wenn man die ganze GEschichte kennt.
    Ich hoffe dein 2021 wird insgesamt entspannter! VIele Grüße,
    Katharina

  • View of my Life

    So ein Jahr hat ganz schöne Höhen und Tiefen. Du hast viel erlebt, viel durchgemacht, besonders die Operation ein Wahnsinn. Schön das es dir jetzt besser geht und ich wünsche dir für 2021 nur das Beste. liebe Grüße Claudia

  • Tanja's Everyday Blog

    Das war ja wirklich ein turbulentes Jahr für dich. Corona hat uns auch Ende des Jahres für fast zwei Monate Zuhause eingesperrt und ich bin jetzt froh, wieder arbeiten zu dürfen. Ich hoffe, dass dein Neues Jahr auch viel besser wird wie das Alte.
    Liebe Grüße,
    Tanja von Tanja’s Everyday Blog

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