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Vitamin D – den Mangel erkennen und Behandeln

Habt ihr schon vom „SonnenvitaminVitamin D gehört? Gemeint ist Vitamin D, eines der wichtigsten Vitamine für uns. Ich stelle das Vitamin D vor und möchte auf ein paar Fragen eingehen. Habe ich was vergessen, schreibt mir einfach!

Was ist das Vitamin D?

Vitamin D zählt zu Vitaminen und damit zu Mikronährstoffen, die essenziell für dein Körper sind. Es erfüllt zahlreiche wichtige Arbeiten für die Gesundheit. Es hat unter den Vitaminen eine Sonderstellung, denn eigentlich ist es kein Vitamin, sondern ein Prohormon. Im Vergleich zu Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K und den B-Vitaminen kann Vitamin D nicht nur über die Nahrung aufgenommen, sondern auch von deinem Körper selbst hergestellt werden.

Vitamin D erfüllt im Körper eine Vielzahl an wichtigen Funktionen

  • Knochengesundheit
  • Immunsystem
  • zahlreiche Stoffwechselvorgänge
  • Muskelkontraktion und Kräftigung der Muskulatur
  • Es kann das Risiko für Krebserkrankungen und Diabetes senken
  • Es kann die Stimmung aufhellen und stabilisieren
Vitamin D

Gibt es ein Mangel, der so häufig ist?

Ja! Der Mangel ist in Deutschland weit verbreitet. Fast 65 % aller Erwachsenen sind in den Wintermonaten nicht ausreichend. Das liegt daran, dass die Sonne hier nicht so hoch genug steht und somit nicht stark genug scheint, damit der Körper daraus genügend Vitamin D herstellen kann. Die Stärke des Sonnenlichts wird mit dem UV gemessen. Dieser ist vor allem in Ländern mit wärmerem und sonnigerem Klima hoch. In Deutschland liegt er aber von Oktober bis März unter 3, was der Mindestwert für ausreichende Vitamin-D-Produktion ist.

Deshalb sollte man in den Herbst und Wintermonaten auf die Zugabe von Vitamin D zu achten. Übrigens wird häufig gesagt, vor allem vegan lebende Menschen hätten ein Risiko für einen Mangel. Vitamin D ist in kleinen Mengen in Fisch und Butter enthalten, also in Lebensmitteln, die in veganer Ernährung weggelassen wird. Auch mit tierischen Lebensmitteln kannst du deinen Vitamin-D-Bedarf nicht ausreichend decken. Den wichtigsten Bedarf bekommt man durch das UV-Licht. Ein Vitamin-D-Mangel betrifft also die gesamte Bevölkerung, egal welche Ernährungsweise man hat.

Woran erkennt man einen Mangel?

Einen großen Mangel an Vitamin D bemerkt man an den Knochen. Es kann zu folgenden Symptomen kommen

  • Störung des Knochenstoffwechsels mit Brüchen
  • Osteoporose
  • Rachitis
Vitamin D

Bevor ein starker Mangel vorliegt, können aber vor allem unspezifische Symptome auf einen Mangel hinweisen. Vielleicht denkt man an Anzeichen nicht an einen Vitaminmangel, sondern man denkt anderen Erklärungen.

  • Müdigkeit, Schlappheit
  • Antriebslosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Depression
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • geschwächtes Immunsystem
  • Schlafstörungen

Diese Symptome werden als „Winterdepression“ abgetan. Einige halten es für normal, im Winter trauriger und antriebsloser zu sein. Der Einfluss von Vitamin D auf das Immunsystem und die Vitalität sowie auch die Stimmung ist nicht zu unterschätzen.

Wie kann man den Vitamin-D-Bedarf decken?

Wie bei anderen Vitaminen ist Vitamin D nicht ausreichend in Lebensmitteln, um deinen Bedarf nur über die Nahrung zu decken.

Vitamin D ist in Fisch, Butter, Milch und Pilzen enthalten, aber nur in kleinen Mengen. 10 -20 % macht den Bedarf über die Nahrung aus, die anderen Prozente kommen durch das UV-Licht.

Der Unterschied von Vitamin D zu anderen Vitaminen ist das Vitamin D selbst vom Körper hergestellt werden kann. Wenn das UV-Licht der Sonne auf deine Haut strahlt, kann unser Körper es „aufnehmen“ und verwerten. Es kann sogar im Körper gespeichert werden, allerdings füllt sich im Sommer unser Speicher nicht ausreichend, um für den Winter uns zu versorgen. Ursprünglich war es so, dass der Speicher ausreichen sollte. Aber zu früher, halten wir uns aber auch im Sommer viel in geschlossenen Räumen auf und schützen uns mit Kleidung und Sonnencreme vor der Sonne.

Vitamin D

Sonnenbaden sollte man jeden Tag

Man sollte im Frühling und Sommer regelmäßig „Sonnenbaden“. Mindestens zweimal pro Woche für ca. 20 Minuten ohne Sonnencreme in die Sonne setzen. Zeige möglichst viel Haut, Krempel die Ärmel und Hosenbeine hoch, wenn du lange Kleidung trägst. Oder kurze Sachen tragen, wenn es geht. Drauf achten keinen Sonnenbrand zu bekommen. Wenn jemand empfindlich ist, reichen auch 10 Minuten.

Neben der Vitamin-D herstellen, können Sonnenbäder auch deine Stimmung aufhellen, denn Sonne macht gute Laune. Nahrungsergänzung für den Herbst und Winter kann man ein Präparat mit Vitamin D nehmen.Es hätte einige Vorteile für uns

·       Die Einnahme ist perfekt dosierbar und natürlich unabhängig von der Zeit im Jahr.
·       Es gibt unterschiedliche Präparate wie Kapseln, Tabletten, Kautabletten und Tropfen.

Es muss zusätzlich zum Vitamin D auch Vitamin K2 enthalten ist. Der Grund ist, dass Vitamin D die Aufnahme von Kalzium in deinem Körper erhöht. Damit sich das Kalzium nicht im Blut ablagert und das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöht, daher nur mit Vitamin K einnehmen. Vitamin K sorgt für einen ausgeglichenen Kalzium-Transport.

Vitamin D

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Eines der wichtigsten Vitamine. Ein Mangel ist in Deutschland, vor allem im Winter bekannt.
  • Es stärkt die Knochen und Muskeln sowie das Immunsystem, außerdem kann es das Risiko für bestimmte Erkrankungen verringern.
  • Die typischen Symptome eines Mangels sind Störungen des Knochenstoffwechsels. Es kommt außerdem oft zu Symptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und Infektanfälligkeit.
  • Das Vitamin kann über die Nahrung aufnehmen, es ist zum Beispiel in Pilzen enthalten. Jedoch reicht die Menge nicht für eine ausreichende Versorgung aus.
  • Dein Körper kann Vitamin D auch selbst herstellen, wenn UV-Licht auf die Haut kommt. In Deutschland reicht die Sonnenstrahlung dafür jedoch nur im Frühling und Sommer, im Herbst und Winter ist es nicht genug.

Wie deckst Du deinen Bedarf an Vitamin D?

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