Mein Leben

Setzt sich der Horror von 2016 auch 2018 fort?

So weiter geht es…….

Ich war also wieder in meiner Wohnung. Das nach Hause kommen war sehr schwer für mich, denn niemand sagte mir wie ich ab nun Treppensteigen soll. Ja, ich gebe es zu. Es hört sich komisch an. Jeder kann Treppen gehen und man muss nicht drüber nachdenken. Doch ich musste Laufen wieder lernen, konnte kaum mich bewegen und selbst ein Bürgersteig war für mich ein Hindernis. Ich habe über eine Stunde gebraucht, durch fehlende Kraft, Schwierigkeiten mit Gleichgewicht und eben keine Muskeln mehr. Doch ich konnte nichts ändern, lag die Wohnung doch im 2. Stock mit einem Treppenhaus was eh schwer zu gehen war.

Es war von da an sehr schwer für mich zu Ärzte zu kommen, denn auch heruntergehen war nicht mehr leicht. Ich bin einmal weg Geknickt und die Treppen runtergefallen und sogar beim Einsteigen in dem Bus mit dem Rollator keine Kraft gehabt und auf die Knie gefallen. Es war so schlimm für mich, von jetzt auf gleich ist nichts mehr wie es war. Ich musste immer mehr Hilfe erfragen, wenn ich was Eingekauft brauchte und das war nur einmal die Woche. Dachte okay meine Mutter hilft und bringt was mit, hat sie doch auch immer mitgegessen. Aber ich habe mich getäuscht es war ihr zu viel. Also bin ich dann auf Online einkaufen über Gestiegen und wenn ich im Laden eine Bestellung vor Ort eingegeben habe wurde die gebracht. Später noch von Bekannten.

Von jetzt auf gleich war alles anders

Es war nicht leicht, von jetzt auf gleich war das leben nicht mehr so wie ich das kannte und es dauerte nicht lange und ich brauchte auch ein Krankenbett. Damit ich etwas erhöht aufstehen kann. Von da an ging es kaum noch raus, die Treppen haben mich gehindert und ich habe mich Zuhause eingeigelt. Leider konnte mich niemand aus dem Freundeskreis aus dieser Hölle holen auch, wenn ich Weihnachten noch bei Bekannten war. Es gab Tage da gab es nur ein Brot, weil ich nicht kochen konnte. Die Schmerzen waren oft die Hölle das ich immer mehr in mich zurückgezogen lebte.

Der Arzt verschrieb immer mehr Medikamente, ohne das man jetzt was dran änderte oder einen Facharzt dazu holt. Genau die Sache mit meinem Diabetes und dem Herzen, das aus dem Grunde auch das mit dem Wasser im Körper schlimmer wurde, sah der Arzt nicht. Bis ich dann im April auf einmal eine Grippe bekommen habe. Ich fühlte mich nicht gut, konnte das aber auch nicht mehr zu ordnen. Rief die Bekannte an, sie kam auch sofort und wir haben dann erst den ärztlichen Notdienst angerufen. Der Arzt wollte innerhalb einer Stunde zurückrufen. Gut die sagten nicht wann, denn auf diesen Anruf warte ich heute noch.

Also nach einer Stunde ging es mir weiter schlechter. Ich hatte Probleme zu atmen, laufen ging gar nicht mehr und ich war weiß wie eine Wand. Aus Angst das mein Herz oder die Nieren wieder was haben habe ich den Notruf gerufen. Denn alles erzählt und auch das ich nicht weiß, ob mein Herz oder die Nieren wieder was haben.

Mit Blaulicht ging es mal wieder ins Krankenhaus

Der RTW und Notarzt kamen sofort, wussten nicht was ich habe. Wurde an den ganzen Geräten angeschlossen, Zugang gelegt und dann wurde ich in Sitzen in den RTW gebracht. Ich konnte kaum Denken und lag dann dort auf der Trage. Es wurde Blut abgenommen und wir standen noch, wegen Maßnahmen und dann mit Blaulicht ins Krankenhaus. Ja ich hatte Angst, panische Angst. Im Krankenhaus angekommen wurde ich in ein Schockraum gefahren und dann nach Untersuchungen und Abstrich kam der Schock. Ich habe die „GRIPPE“. Die ansteckende Grippe.

Also wurde ich in ein Einzelzimmer verlegt unter Quarantäne und alle die rein sind, kamen in Schutzanzügen. Ich habe die Ruhe genossen, jedoch ging es mir einige male so schlecht, dass ich immer wieder Spritzen brauchte damit ich Luft bekomme. Durchgehend 14 Tage Sauerstoff und der Weg auf WC, was nicht mal 10 Meter war, ging kaum noch. Ich habe inhaliert, wurde versorgt und doch habe ich in der ganzen Zeit kein Besuch von der Familie bekommen. Keiner kam vorbei.

Ich wurde dort aber gut Beraten und vom Sozialdienst hat mich gut überredet, dass ich erstmal nicht nach Hause soll, sondern auf eine Art Reha für ein paar Wochen um wieder auf die Beine zu kommen. Sie hat das alles Organisiert und nach dem OK wegen meinen Katzen, das sie Versorgt werden habe ich zugesagt. Jedoch war das in Hannover.

Montags wurde ich dann mit Blaulicht im Rettungswagen nach Hannover gefahren, mir ging es ja auch nicht wirklich gut. Angekommen und es war nicht wirklich toll da die erste Zeit. Ich hatte Heimweh nach meinen Katzen und doch wusste ich, das es nur da weiter geht und ich diese Chance nutzen muss, um Gesund zu werden.

Bis zu den Tag an dem ich Niko kennengelernt habe……..(hier geht es dann bald weiter)

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