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Schilddrüsenunterfunktion

Schon seit vielen Jahren leide ich an einer Schilddrüsenunterfunktion. Mit der Zeit wurden die Tabletten immer erhöht und zuletzt im Dezember. Ich merkte aber mit der Zeit auch, wenn es mir nicht gut ging an bestimmten Symptomen und habe dann das Blut kontrollieren lassen.  Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion? Welch Symptome gibt es und wie wird das Behandelt?

Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion?

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion entsteht im Körper ein Mangel an Schilddrüsenhormonen. Produziert die Schilddrüse weniger Hormone, als der Körper braucht liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor. Die Schilddrüse ist ein Schmetterlinge Organ, das sich unterhalb des Kehlkopfes an die Luftröhre schmiegt. Aus Eiweiß und Jod produziert die Schilddrüse das lebenswichtige Schilddrüsenhormon Thyroxin. Das 2. Schilddrüsenhormon Trijodthyronin entsteht im Körper in der erforderlichen Menge aus Thyroxin. Die Schilddrüsenhormone beeinflussen neben dem Stoffwechsel unter anderen Kreislauf, Wachstum aber auch unser Wohlbefinden von der Psyche her.

Dir Schilddrüsenunterfunktion ist – von Ausnahmen – nicht heilbar und muss dauerhaft mit Medikamenten behandelt werden. Doch wenn man seine Tabletten regelmäßig einnimmt, kann ein ganz normales Leben führen.

Die Symptome sind vielfältig und unspezifisch

Charakterlich ist eine schleichende, ein langanhaltender Verlauf. Am Anfang gibt es nur leichte Beschwerden und wird erst spät erkannt am Ende. Ältere Menschen haben einzelne Symptome, erhöhtes Kälteempfinden und verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeiten, was aber fit mit Normalen, altersbedingten Veränderungen verwechselt wird.

Der Mangel an Schilddrüsenhormonen wirkt sich auf verschiedene Körperorgane aus, auf unser Nervensystem und auf unsere Psyche. Typische Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind:

  • Kälteempfindlichkeit
  • Müdigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Verlangsamte Reflexe
  • Gedächtnisschwäche
  • Depressive Verstimmungen
  • Gewichtszunahme
  • Muskelschwäche, Muskelsteifigkeit, Schmerzen
  • Kühle und blasse Haut
  • Spröde, brüchige Haare, Haarausfall
  • Brüchige Nägel
  • Heisere, tiefe Stimme
  • Chronische Verstopfund
  • Evtl. Kropf
  • Flüssigkeitsansammlung in den Augenlidern
  • Unregelmäßige Monatsblutungen
  • Unerfüllter Kinderwunsch

Blutuntersuchungen

Am Anfang einer Diagnostik steht eine Blutuntersuchung, die ins Labor geschickt wird. Da wird dann der TSH-Wert ermittelt. Dieser kann dann Hinweise auf eine Erkrankung geben.

Der normale TSH-Wert liegt zwischen 0,4 und 4,0 milliUnits pro Liter.

Dann folgt eine Ultraschalluntersuchung bei der genau gesehen wird was mit der Schilddrüse los ist. Größe wird ausgemessen und die Zellen können genau angeschaut werden.

Behandlung und Therapie

Das Ziel ist es, mit den Hormonmangel auszugleichen und damit die Beschwerden zu beseitigen oder zu lindern. Weil die Unterfunktion mit einer Unterversorgung mit den Schilddrüsenhormonen resultiert, werden diese Hormone dem Körper zusätzlich in Tablettenform zugeführt. Es gibt nur wenige Ausnahmen, sonst muss die Behandlung ein lebenslang und ohne Unterbrechung erfolgen.

Der Arzt wird einen aber aufklären und regelmäßig durch Blutkontrolle den Wert unter Beobachtung halten und das Medikament anpassen. Diese sollte man 30 Minuten vor dem Frühstück einnehmen.

Ernährung und das Abnehmen

Ernährung sollte gesund sein und mit dem Abnehmen tut man seine Körper immer was Gutes. Ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung kann helfen das Körpergewicht in den Normalen Bereich zu bekommen und zu halten. Hier könnte es sich auch auf die Schilddrüse auswirken das e sich normalisieren kann.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –Behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Meine Erfahrungen

Schon über 20 Jahre habe ich eine Schilddrüsenunterfunktion und muss L-Thyroxin nehmen. Am Ende war die Höhe schon recht hoch und es war nicht so angenehm. Jedoch jetzt nach meiner Operation und den Schlauchmagen wurde ich nach Veränderungen und einer Blutuntersuchung die Medikamente reduziert. Ich war knapp 4 Wochen mit einer zu hohen Dosis was auch bemerkbar war.

Ich war überdreht und leicht reizbar und eben ein untypisches Verhalten, was nach der Reduzierung wieder verschwunden ist.  Daher wird nun 1. Im Monat eine Blutuntersuchung gemacht. Durch das Abnehmen kann sich das weiter ändern und angepasst werden.

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