Mein Leben

Mein Leben mit dem Gewicht

Meine Entscheidung für den Magenbypass ist vor über einem Jahr gefallen, gerade dann als ich auch erfahren habe das mein Herz diese Belastung nicht auf Dauer mitmacht. Eine Herz Operation ist nicht möglich und so habe ich mir gesagt das ich dann für den Magenbypass kämpfe und den machen lasse. Allein Abnehmen schaffe ich nicht in diesem Umfang und ich habe zu viele Erkrankungen, so dass ich dann einfach mich mit der Krankenkasse unterhalten habe.

Ich wusste damals nicht wie ich das angehen muss, was ich machen und tun muss. Welche Bedingungen es gibt und welche Untersuchungen ich brauche. Aber bei dem Telefonat mit meiner Krankenkasse wurde ich gut informiert und die haben mir dann auch den Kontakt gegeben für das Adipositas Zentrum in Hannover.  Eine gute Unterstützung, gerade wenn man nicht weiß wie man das angehen soll.

Mein Vorteil war auch, dass mein Mann sofort hinter mir steht und mit mir zusammen kämpft und nicht dagegen ist oder dass ihm das egal ist. Er Kämpft und setzt sich ein für mich und ohne ihn wäre dieser Kampf für mich sehr schwer. Dafür einem dicken Danke an meinen Mann, dass er mich so unterstützt und mir Halt gibt. Das er mit und für mich Kämpft und mir Kraft gibt. Mich Aufbaut, wenn es mir nicht gut geht, sich vor und hinter mich stellt. Er 100% für mich da ist und mich so liebt wie ich bin. Danke mein Schatz!

Der erste Schritt ist der schwerste

Wie gesagt der 1. Schritt mit der Krankenkasse sprechen, die vermitteln einen dann ein Adipositas Zentrum in der Nähe. Man bekommt die Anforderungen erklärt, was die Krankenkasse haben möchte. Sprich welche Untersuchungen, Ernährungsberatung und Sportliche Aktivitäten wie man das alles braucht. Danach muss man mit dem Adipositas Zentrum Kontakt aufnehmen. In dem Telefonat bekommt man einiges an Informationen und den Ablauf. Einen Termin, für das 1. Gespräch und dann bekommt man Unterlagen zugeschickt, einen Fragebogen zu sich und die Erkrankungen und das Übergewicht. Den muss man unbedingt ehrlich ausfüllen, auch wenn einen das unangenehm ist.

Mir war das unangenehm, das aufschreiben vom Gewicht. Wie die Vergangenheit war usw. Es sind eben doch Punkte, die man niemand sagen möchte. Ich habe mich geschämt und doch wusste ich, es ist meine letzte Chance, die ich nutzen muss. Und auch der Termin, ich war aufgeregt und hatte auch Angst. Angst was der Arzt sagt, dass ich verurteilt werde dafür. Das man mich komisch anschaut usw. Aber es war alles locker. Niemand hat mich komisch angeschaut oder was gesagt. Auch das Wiegen war in Ordnung, das sieht nur der Arzt und man selbst und es wird auch niemand Verurteilt. Dieses Gespräch nimmt einen die Angst und Sorgen. Und man muss auch genau Erzählen was los ist und wie die Vergangenheit war. Was man versucht hat und welche Krankheiten man hat.

Dann wird was über die Operation erzählt und was geplant wäre. Es wird einen auch an Bildern erklärt und vor allem wird dann alles besprochen was vor einen liegt. Welche Erwartungen man hat und was man nun alles machen muss. Es kommt auch drauf an welchen BMI man hat.

Für mich Dauerte das Gespräch eine Stunde und ich habe vieles mitbekommen an Papieren und Broschüren und kann dort immer wieder nachfragen oder Email schreiben, wenn ich fragen habe.

Sacken lassen und alles angehen

Ich musste das ganze dann Sacken lassen Zuhause und verarbeiten. Dann habe ich mich an die Liste gemacht, die ich bekommen habe. Also Termine gemacht für die ganzen Untersuchungen auch wenn einiges lange gedauert hat. Es ist leider so dass einige Termine erst Monate Später waren und das hat sich lange hingezogen. Aber ich war immer wieder zum Gespräch im Adipositas Zentrum und habe nun immer wieder Hilfe und Tipps bekommen. Nichts ist schnell gemacht und man muss eben auch zur Krankenkasse und sich die Kostenübernahme geben lassen für die Ernährungsberatung usw. Aber das ist alles auch in einzelnen Artikeln geschrieben, um nicht zu viel Informationen auf einmal zu bekommen. Das kann einen dann erschlagen.

Am besten ist hier ein guter Terminkalender, der jeden Termin anzeigt und auch zeigt was man alles braucht. Wie unterlagen, Überweisungen usw. So kann man nichts Vergessen und man sollte die Termine auch wahrnehmen.

Eigentlich muss auch Sport dazugekommen werden, wenn man das von der Gesundheit herkann. Da bei mir das von der Gesundheit nicht geht mit Sport, fällt das weg. Das andere muss ich nachweisen und auch Gutachten usw. bringen. Und vor allem kann ich in dem Adipositas Zentrum alle Probleme und Sorgen ansprechen, die ich habe und werde auch ernst genommen. Auch wenn ich nun fast 1. Jahr dabei bin, die Gesundheit und Notoperationen sind dazwischengekommen, die alles etwas hingezogen haben. Sonst wäre jetzt alles schon gelaufen. Aber gut ich bin nun in der letzten Phase und die Operation wird bald gemacht. Es wird aber auch Zeit von der Gesundheit her.

Es wird noch einen weiteren Teil geben in den ich mehr von mir Erzähle, eben auch von den Folgeerkrankungen, die mich betreffen und welche Chance ich habe mit dem Magenbypass. Ich kann jeden nur Sagen, wartet nicht sucht euch Hilfe. Irgendwann sagt der Körper es ist Feierabend und ich wünsche niemand die Situation, die ich durchmache.

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