Mein Leben,  2016- Horror

Mein Leben – 2016 passierten Horror Sachen im Leben

Für mein Leben und meine Situation bin ich natürlich allein verantwortlich. Ich dachte aber nie, dass ich einmal so schwer krank werde, dass ich jetzt Kämpfen muss, um zu überleben. Ich möchte kleine Einblicke geben in meine vor Erkrankungen, denn ich bin nicht allein damit. Viele haben diese oder andere Krankheiten und Probleme und bekommen leider nicht die Unterstützung von Ärzten, Familie und dem Partner.

Als ich mein erstes sehr ernstes Problem bekommen habe, war ich schon ein paar Jahre getrennt und auch von Seiten meiner Familie war die Unterstützung in dieser ersten Situation nicht da. Ich musste Entscheidungen treffen, die mir nun noch mehr Krankheiten und Probleme gebracht haben. Ich möchte nicht jammern oder Mitleid bekommen. Ich möchte in erster Linie für mich das aufschreiben, Erinnerungen damit das ein Punkt ist, den ich immer vor Augen habe und das andere vielleicht nicht diesen Fehler machen.

Erinnerungen an die 2 Tage vor die Einlieferung

Ich erinnere mich an mittwochs, da ging es mir gar nicht gut. Ich hatte sehr starke Schmerzen und konnte mich kaum bewegen. Mein Gedanke war das ich wieder Gallensteine habe, die ich ja schon mal hatte und habe nur Schmerzmittel genommen und nichts gemacht. Donnerstag wurde es etwas besser, ich hatte nur einen leicht Tauben Arm links, hab mir aber nichts Gedacht und ich musste ja auch mit dem Hund rausgehen.

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag war es die Hölle. Schmerzen jenseits von Gut und Bösen und es ging mir elendig. Das ich am Morgen gleich mit dem Bus zum Arzt gefahren bin. Das Fahren war auch die Hölle, jede Erschütterung schmerzte. Ich kam da klitschnass an und beim Arzt sagte ich nur die Symptome. Er nickte und sagte wir müssen sofort Blut abnehmen und einen schnelltest du machen.  Einen schnelltest du für Herzinfarkt. Ich war geschockt und stand neben mir. Ich hoffte das es nicht so ist und doch, es ist ein Herzinfarkt. Ich wurde auf die liege gelegt, EKG und ein Spray in den Mund und dann wurde schon ein RTW und Notarzt gerufen. Ich war am Weinen und konnte nur meine Mutter anrufen da sie sich bitte um meinen Hund und die Katzen kümmern soll. Ich wollte da nach Hause, aber es ging ja nicht.

Der Notarzt kam, alles was nötig war wurde angeschlossen und dann mit Blaulicht ins Krankenhaus. Sofort wurde eine Herz Katheter Untersuchung gemacht und mir wurde ein Stent gelegt. Ich war unter schock und habe es nicht wirklich mitbekommen. Erst nach Stunden auf der intensiven Station kam ich wieder zum Denken und meine Sorge war nur bei meiner Familie. Meine Mutter kam und brachte mir Sachen. Ich dachte da noch, sie ist besorgt und ich kann in Ruhe zu Kräften kommen. Doch leider habe ich mich getäuscht.

4 Tage Intensiv und dann eine Schock Nachricht

Ich konnte in den ersten Tagen zur Ruhe kommen und es war auch so dass nichts sich verschlimmerte. Ich war zwar nicht gerne da auf der Intensivstation, aber es war eben lebensnotwendig. Und ich bin ehrlich, diese Umsorgung und Versorgung tat gut. Ich war endlich ohne Schmerzen und hab versucht zu Kräften zu kommen. Doch der 5. Tag war Horror. Meine „Mutter“ kam und meinte gleich zu mir. „Du musst dich entlassen lassen. Ich will nicht mehr auf DEINE Tiere aufpassen“. Das war natürlich ein Schlag ins Gesicht. Da lag ich an den Geräten und war eigentlich nicht Fit. Wurde dann auf normal Station verlegt und habe in der Not gesagt ich muss mich selbst entlassen. Ich musste die Tränen unterdrücken und es war Horror. Es hat mir das Herz rausgerissen, das von der Mutter zu hören.

Der Hund war nicht einmal anstrengend. Er war schon alt und brauchte nur kleine Runden gehen aber gut, was sollte ich tun. Ich bin nach Hause und hab mich um meine Tiere gekümmert. Gut ging e mir nicht wirklich und belastbar war ich auch nicht. Da war ich nun, Zuhause musste eine Menge Medikamente nehmen und schauen das ich zurechtkomme.

Ein paar Wochen vergingen und ich habe dann meinen Hund verloren. Schlaganfall und damit auch einen großen Halt in meinen Leben. Gesundheitlich wurde es dann immer schlimmer. Ich konnte weniger tun und nach 4 Monaten keinen Meter mehr gehen ohne das ich fast erstickt bin. Vom Hausarzt war wirklich keine Hilfe zu erwarten, der hat mich nicht drangenommen, sondern wollte das ich erst einen Tag später komme wegen Blutabnahmen. Doch wie, wenn man keinen Meter mehr gehen kann?

Die Not und die Lebensgefährliche Situation

Ich konnte nichts mehr, 1 Meter gehen und ich bin fast erstickt. Doch sonntags habe ich mir ein Taxi gerufen, das mich in die Notfallambulanz fahren musste. Es ging mir elendig und ich konnte mich nicht mal mehr hinlegen ohne das ich erstickt wäre. Also musste ich dableiben. Wie die Nacht war kann ich nicht mehr sagen, habe Schmerzmittel ohne ende bekommen. Morgens sollte dann ein Schlauch in Magen kommen, weil da was nicht stimmte und ich bin ins Koma gefallen. Ich habe dann freitags mitbekommen das meine Mutter da war und sie sagte „Mini Maus (meine Katze) braucht dich, du musst zurückkommen“. Freitags wachte ich dann aus dem Koma auf. Doch ich konnte mich nicht mehr bewegen, nur die Finger. Alles andere war kraftlos. Also nicht mal mehr im Bett drehen ging und dann kam der Schock.

Nierenversagen – die Nieren haben nicht mehr gearbeitet und ich musste an die Dialyse. Ich hatte eine am Bett auf der Intensivstation und später alle 2 Tage wurde ich zur Dialyse gefahren. Ich konnte nicht mehr schlafen, bis auf bei der Dialyse da konnte ich 4 Stunden schlafen. Mein Körper war komplett mit Wasser voll. Das Herz konnte das nicht mehr verarbeiten und ich hatte 50 kg Wasser, Lungen waren voll usw. Damit durfte ich nur eine kleine Menge trinken und das war schwer. Ich hatte immer Durst und aus der Familie kam kaum jemand. 4 Mal Besuch hatte ich in 2 Wochen. So allein wie man sich da gefühlt hat.

Die Gedanken waren traurig und ich wollte aufgeben. Konnte nichts tun, hatte Angst das sich das nie ändert und war komplett am Ende. Dank einer Krankenschwester konnte ich Mut fassen, sie half mir das ich Kraft bekam. Physiotherapie und dann das erste Mal Sitzen. Ich konnte es nicht, kippte immer um. Keine Muskeln, keine Kraft und doch habe ich gekämpft. Ich wollte wieder gehen, wieder auf die Beine.  Nur sagte mir niemand das mein Leben nicht mehr das ist, was es war.

Gehen ohne Rollator geht nicht mehr. Treppen steigen kaum möglich, ich brauchte Hilfe usw. Doch dazu schreibe ich dann mal mehr, wie es weiter ging und welche Probleme ich bekommen habe und noch habe. Auch wenn ich jetzt viel Kämpfe und bald meine Operationen habe. Die Schmerzen, die ich habe, sind nicht gut. Oft sind die stärker als 10 und ohne meinen Mann, der mir Kraft gibt und eine gute Freundin, die da ist für mich. Wäre nichts möglich und ich würde komplett aufgeben. Doch dazu dann bald mehr.

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