Adipositas,  Folge- und Begleiterkrankungen

Adipositas – Folge- und Begleiterkrankungen

Adipositas hat verschiedene Folge- und Begleiterkrankungen. Man macht sich nicht so die Gedanken was kommen kann, viele Ärzte klären einen auch nicht richtig auf. Ärzte müssen sich dafür Zeit nehmen und einen das auch richtig erklären. So dass man auch alles versteht und dass man dann nicht das Gefühl bekommt ein schlechter Mensch zu sein, sondern das man lernt das Adipositas eine Krankheit ist. Aber dass man diese auch Behandeln kann und das niemand Übergewicht haben muss, wenn man was ändern möchte.

Aber nicht mit Diät und zwang. Aber gut heute möchte ich auf die Folge- und Begleiterscheinungen eingehen, die man mit Adipositas bekommen kann. Und damit ist nicht mehr zu spaßen. Am Ende kann man mit seinem Leben bezahlen und das ist es nicht wert, oder?

Körperliche eingeschränkte Leistungsfähigkeiten

Leider ist das so das man mit Übergewicht nicht wirklich glücklich leben kann. Die Leistungen sinken und zudem macht der Körper und die Gelenke nicht mehr mit. Ja, man sagt oft was anderes aber wenn man jahrelang Übergewicht hat, kann man es nicht abstreiten das man die Treppen nicht so flott gehen kann, man mit den Gelenken Probleme hat usw. ich habe das auch durch und kann sagen, im inneren ist damit niemand Glücklich.

Herz und Kreislauf werden durch das Übergewicht beansprucht. Bereits bei wenig körperliche Belastungen werden zu einem anstrengenden Unterfangen. Das liegt zum einen an dem Gewicht was man hat, aber auch daran, dass insgesamt mehr Gewebe durchblutet werden muss. Übergewichtige leiden meistens an dem Metabolischen Syndrom – ein tödliches Quartett. Dazu gehören Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, verminderte Wirkung von Insulin im Körper, Fettleibigkeit usw. Bluthochdruck und erhöhte Blutfette tragen zur Gefäßverkalkung bei. Eine Verengung der Herzkrankgefäße bedeutet, dass der Herzmuskel ungenügend Blut und Sauerstoff versorgt werden. Dadurch bekommt man dann starke Herzschmerzen und ein Herzinfarkt entsteht, wenn die Gefäße ganz verschlossen sind. Diese Erkrankungen sind fatale Folgen und können tödlich enden.

Noch schlimmer wird es, wenn man zudem noch raucht und Alkohol konsumiert. Dann sind die Ergebnisse noch schlimmer.

Lunge ist sehr belastet durch die körperliche Einschränkung und man merkt eine Kurzatmigkeit und Atemnot. Das entsteht, wenn Herz und Lunge den erhöhten Sauerstoffbedarf nicht kompensieren können und damit ein Sauerstoffmangel im Blut und Gewebe beherrscht. Durch diese körperliche Aktivität mit dem Übergewicht ist mehr als nur anstrengend und wegen der Atemnot unangenehm. Und daher wird das von vielen übergewichtigen Vermieden. Aber gerade der Bewegungsmangel kann eine Hauptursache für Adipositas sein.

Die Atemwege sind empfindlicher bei Leuten mit Adipositas und man muss genau untersuchen wie die Lunge und die verschiedenen Mechanismen arbeiten oder ob es Probleme gibt. Bei Adipositas Menschen ist das Auftreten einer BHR begünstigen kann. Das direkteste kann darin bestehen, dass die Atemwege relativ stärker auf das inhalierte abends reagieren, wenn die Lunge aufgrund des verringerten Lungenvolumens reduziert ist.

Gelenkverschleiß – Gelenkschmerzen

Leider leidet auch der Bewegungsapparat unter der Adipositas. Durch die Belastung vom Gewicht auf die Gelenke, ist der verschleiß vorzeitig. Dabei wird nach und nach die feine Knorpelschicht in verschiedenen Gelenken irreparabel zerstört. Das ist dann Arthrose, diese bessert sich nur wenn man abnimmt und das Gewicht verringert. Besonders die Kniegelenke, aber auch Fingergelenke weisen arthrotische Veränderungen auf. Übergewichtige haben öfters die Beschwerden, als diese, die weniger wiegen. Dazu kommt auch eine schlechtere subchondrale Gefäßversorgung, dabei kommt es zu einer Mangelernährung des Knorpels oder direkt ischämischen Effekten, die auf den Knochen führen.

Die Knie schmerzen das man sie nicht mehr wie gewohnt Benutzen kann, sie knirschen und Sportliche Betätigungen werden mit dem Gewicht fast unmöglich. Aber auch Hüfte und die Knochen im Fuß sind beansprucht und machen Probleme. Zusätzlich kommen dann später auch Probleme mit den anderen Gelenken wie Schulter und Arme. Die Finger und Ellenbogen machen Probleme ohne Ende. Meistens helfen nur noch sehr starke Schmerzmittel.

Die Bandscheibe kommt auch in Mitleidenschaft und der Verschleiß ist extrem und es kann ein Bandscheibenvorfall verursachen was meistens eine Operation dann nach sich ziehen kann.

Hyperhidrosis – vermehrtes Schwitzen

Menschen mit Übergewicht Schwitzen schneller und häufiger. Der Grund dafür ist gewichtsbedingte vermehrte Körperliche Belastung, und die schlechtere Wärmeableitung über das Fettgewebe. Das starke Schwitzen ist sehr unangenehm und ist zudem auch peinlich.

Reflux – Sodbrennen

Sodbrennen kommt bei Adipositas oft vor, die Fettspeicher im Bauchraum können durchgehen auf die Verdauungsorgane wie den Magen drücken. Dann wird saurer Magensaft zurück in die Speiseröhre gepresst und dadurch kommt das Sodbrennen. Langfristig verändert die Säure die Zellen der Speiseröhre. Es entwickelt sich ein Barrett-Ösophagus, das zu Krebs entarten kann.

Schlafapnoe

Wenn jemand im Schlaf Atemaussetzer hat, nennt man das Schlafapnoe-Syndrom oder auch SAS genannt. Am häufigsten dieser Erkrankung ist das sogenannte obstruktive Schlafapnoe-Syndrom. Dabei erschlafft im Schlaf die Muskulatur der oberen Atemwege. Das behindert den Luftstrom der normalen Atmung und die Schlafqualität ist sehr schlecht. Bei Adipositas ist das sehr häufig der Fall. Das findet man in einem Schlaflabor raus, in dem man Überwacht wird.

Wenn jemand Schlafapnoe hat, ist man häufig sehr müde und unkonzentriert und es wirkt sich auf die Psyche aus, weil man keine Erholung im Schlaf hat.

Thrombosen und Krampfadern

Bei Adipositas Menschen kommt sehr häufig die Krampfadern vor. Das sind eine Erweiterung der oberflächlichen Venen an den Beinen. Wenn diese ausgeprägt sind, bergen sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel also Thrombosen in den Beinen Venen.

Warum diese Gruppe vermehrt zu Krampfadern neigen ist noch nicht geklärt. Möglicherweise ist das schwächere Bindegewebe von adipösen Menschen der Grund. Forscher sind aber auch der Meinung, dass die Fettzellen eine Reihe von Botenstoffen freisetzen, welche die Gefäßwende der Venen schwächen.

Gallensteine

Adipositas ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Gallensteine. Menschen mit Adipositas haben häufig hohe Cholesteriewerte. Wenn das Cholesterin auskristallisiert, bilden sich davon Gallensteine. Cholesterinsteine sind die häufigste Gallensteinart in den Industriestaaten. Gallensteine sind schmerzhaft und müssen nicht selten später operiert werden.

Gicht

Bei Adipositas steigt auch der Harnsäurespiegel im Blut an. Wenn die Harnsäure im Blut eine Konzentrationsschwelle überschritten hat, kann sie auskristallisieren. Die Harnsäurekristalle lagern sich dann in den Gelenken ab und können zu Entzündungen kommen und dadurch dann einen Gichtanfall mit großen Schmerzen hervorrufen.

Fettleber

Ist jemand nun zu viel und zu fett, belastet das die Leber. Sie lagert eine große Menge an Fett ein – es entsteht so die sogenannte Fettleber, die meiste lange keine Beschwerden verursacht. Es wird nur dann ein Problem, wenn die Leber beginnt sich zu vernarben und umzubauen. Dann bildet sich die Schrumpfleber auch genannt Leberzirrhose. Man muss dann komplett auf Alkohol verzichten und die Kalorienzufuhr verringern.

Erhöhte Blutfettwerte – Dyslipidämie

Eine Dyslipidämie liegt vor, wenn mehrere Blutfettwerte erhöht sind. In Verbindung mit Übergewicht kommt diese Krankheit oft vor und entstandenen Zuckerkrankheit einher. Das Insulin, das im Körper für die Verwendung des Zuckers zuständig ist. Stoppt gleichzeitig den Abbau von Körperfett. Wenn man nun zuckerkrank ist kann das Insulin nicht mehr oder zu wenig wirken. So steigt dann die Blutzuckerkonzentration an und läuft ungebremst weiter durch den Abbau vom Körperfett. Die einzelnen Bestandteile des Körperfetts wie Triglyceride oder LDL-Cholesterin reichern sich im Blut an und können dadurch die Arterien verstopfen. Folgen sind Schlafanfall und Herzinfarkt.

Atherosklerose

Das ist eine Erkrankung der Schlagadern, nennt sich aber auch Gefäß- und Arterienverkalkung. Die Arterien bringen das sauerstoffreiche Blut vom Herzen zu den Organen. Nun geht man davon aus das die Wände der Arterien chemisch so gereizt sind, dass sie kleine Wucherungen bilden.  Dieses Verstopfen nach und nach die Arterien, so dass die Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden können. Dafür kann die erhöhte LDL-Cholesterienwerte verantwortlich sein. Im Schlimmstenfalls kommt es zu einem Schlaganfall und Herzinfarkt. Atherosklerose in sehr kleinen Blutgefäßen ist häufig die Folge einer langen Zeit bestehende Zuckerkrankheit. Übergewicht und Bluthochdruck begünstigen das extrem. Es ist jedoch mit der Plaquebildung in den Arterien ist jedoch umkehrbar, wenn man Ausdauersport macht, so können sich diese zurückbilden. Wichtig ist das einstellen vom Rauchen, Gewicht verringern, keine hohe Stressbelastung und vor allem muss man sich versuchen mehr zu Bewegen. Behandlung mit Medikamenten oder chirurgisch kann auch vorkommen.

Diabetis-2-Typ

Eine Stoffwechselerkrankung, in denen der Körper aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, den im Blut gelösten Zucker zu verwerten. Folge davon ist eine sehr hohe Zuckerkonzentration im Blut, was auf Dauer zu Schädigungen der Organe und unbehandelt zum Tod führen kann. Wenn der Körper gesund ist, in das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, der Gegenspieler vom Zucker, -er ist wie ein Schlüssel der Muskelzellen für Zuckermoleküle öffnet. Dort werden diese verwertet und abgebaut. Aber wenn man Diabetes Typ 2 ist kann das Insulin nicht mehr ausreichend wirken. Das ist dann eine Insulinresistenz. Wenn man Diabetiker ist muss man das Behandeln lassen entweder man bekommt Tabletten oder Insulin, das man Spritzen muss. Bewegung und Abnehmen sind eine gute Wirkung um die Zuckerverwertung zu Verbessern.  Mit einem Magenbypass kann man das Verbessern und die Chancen das man kein Insulin spritzen mehr braucht sind nicht schlecht.

Nicht unwichtig sind Psychische Probleme

Die Probleme die man als Adipositas was mit der Gewichtsaufnahme kommt oder dass man es nicht mehr runterbekommt sind enorm. Man wird verurteilt und das zu Unrecht und wenn die Leute denken das man dafür selbst verantwortlich ist, und die Schuld Zuweisung sind enorm für einen. So zieht ein Übergewichtiger sich lieber zurück und ist für sich allein und die folge sind dann auch Trostessen. Aber diese Erkrankungen kann auch Depressionen und Angststörungen auslösen und die Isolation und Ablehnung sind besonders schwer zu Verkraften. Das alles prägt einen negativ und es kann Psychische Störungen hervorrufen.

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